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Impfzentrum Alfeld Foto: Bernd Lynack

28. April 2021: Abgeordneten Lynack und Senftleben: Impfzentrum Alfeld wird – wie angekündigt – auf jeden Fall bis zum 31. Juli betrieben

Seit Beginn der Woche werden immer wieder Stimmen laut, die eine vorzeitige Schließung des Alfelder Impfzentrums vorhersagen. „Wir können Ihnen diese Sorgen nehmen,“ teilen die örtlichen Landtagsabgeordneten Bernd Lynack und Volker Senftleben, jetzt dazu in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Das Impfzentrum Alfeld werde – wie bei seiner Inbetriebnahme geplant – bis mindestens zum 31. Juli betrieben. Das haben die Abgeordneten am heutigen Dienstag aus erster Hand von der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Daniela Behrens, erfahren.
Die Befürchtungen hatten sich in Windeseile, vor allem über die sozialen Netzwerke, verbreitet und auch Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen auf den Plan gerufen, der sofort zum Telefon griff um die Abgeordneten um Klärung und ggf. Unterstützung zu bitten. Es könne nicht sein, dass in Krisenzeiten vorhandene, notwendige Infrastruktur zurückgenommen werde, solange nicht ein Großteil der Bevölkerung geimpft sei, waren sich Lynack und Senftleben mit dem Alfelder Bürgermeister einig.

Landtagsabgeordnete Lynack und Senftleben:



„Diese Meinung teilt auch unsere Sozialministerin“, berichtet Lynack aus einem längeren Telefonat mit Daniela Behrens und macht seinem Herzen Luft: „Eine vorzeitige Schließung wäre das absolut falsche Signal in dieser Zeit.“ Genauso sieht es auch sein Kollege Volker Senftleben: „Gut, dass es nur ein Gerücht war.“

In dem Gespräch mit Ministerin Behrens sei es gleichwohl auch um den Betrieb des Impfzentrums über den 31. Juli hinaus gegangen. Diesbezüglich wolle sich das Ministerium im Laufe des Monats Juni mit dem Landkreis ins Benehmen setzen, um dann eine Bedarfs- und Situationsgerechte Entscheidung zu finden.

Sichtlich erleichtert zeigte sich auch Bernd Beushausen – „ich bin sehr froh über diese gute Nachricht“ –, dem die Abgeordneten unmittelbar nach dem Gespräch mit der Ministerin Entwarnung geben konnten. „Es kommt jetzt erst einmal darauf an, dass wir nicht kleckern, sondern klotzen und impfen was das Zeug hält bis ein Großteil der Bevölkerung auch wirklich geschützt ist,“ unterstreicht Bernd Lynack.

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